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Edvard Munch in der SCHIRN KUNSTHALLE Frankfurt / "Edvard Munch. Der moderne Blick, 9. Februar - 13. Mai 2012" / Schirn Kunsthalle: "Ist Edvard Munch für Sie ein Künstler des 20. Jahrhunderts? Wenn nicht, können Sie ihn jetzt (..) aus einer zeitgenössischen Perspektive betrachten". Die Ausstellungsmacher versprechen den Besuchern "eine spannende Reise in 12 Etappen" Ein Teil der über 140 in Frankfurt gezeigten Gemälde, Fotografien, Stiche, Zeichnungen, Skulpturen und Filme war laut Schirn Kunsthalle in Deutschland bisher noch nicht zu sehen gewesen. |
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Quelle: hr2 Kultur, 7.2.2012 / Doppelkopf / Am Tisch mit Hans-Dieter Gelfert, „Dickens-Deuter“ Zum 200. Geburtstag von Charles Dickens / Wer vorher noch keine Anschauung bzw. den gehörigen Respekt vor dem Werk des englischen Autors Charles Dickens (1812-1870) hatte, wird im hr2 Kulturradio von dem Anglisten Prof. Hans-Dieter Gelfert eiens Besseren belehrt. Was dies nun mit J.W.Goethe zu tun hat, kann der Redakteur der Website goethe2day.de zunächst eigentlich nur biografisch begründen (vgl. Tagebuch). Sentimentalität und Pathos seien "zwei Kröten", die der heutige Rezipient zunächst zu schlucken habe, erklärt Gelfert zudem das Altmodische im Werk Dickens, welches wenig psychologische Tiefe enthalte, aber andererseits durchaus ernsthaft gemeint war, wie Dickens bei der Verteidigung seines Werkes gegenüber der Kritik von Zeitgenossen selbst betont hat.
Auf den zweiten Blick aber ergibt sich eine interessante Beziehung zum Werk Franz Kafkas (vgl. den Beitrag "Goethe und Kafka" auf dieser Webseite). Der Amerika-Roman ("Der Verschollene") geht zum Beispiel auf das Vorbild Dickens zurück. |
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Fondi, den 23. Februar 1787 (...) Desto erfreulicher und erwünschter war uns die Felsenlage von Terracina, und kaum hatten wir uns daran vergnügt, als wir das Meer gleich davor erblickten. Kurz darauf ließ uns die andere Seite des Stadtberges ein Schauspiel neuer Vegetation sehen. Indianische Feigen trieben ihre großen, fetten Blätterkörper zwischen niedrigen, graulichgrünen Myrten, unter gelbgrünen Granatbäumen und fahlgrünen Olivenzweigen. ... |
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Nepael / Velletri, den 22. Februar 1787. Bei guter Zeit sind wir hier angelangt. - Schon vorgestern verfinsterte sich das Wetter, die schönen Tage hatten uns trübe gebracht, doch deuteten einige Luftzeichen, daß es sich wieder zum Guten bequemen werde, wie es denn auch eintraf. Die Wolken trennen sich nach und nach, hier und da erschien der blaue Himmel, und endlich beleuchtete die Sonne unsere Bahn. |
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Quelle: goethe2day - das neue Goetheportal im Internet / PHOENIX TV / "Und ich als Protokollant..." - Marcel Reich-Ranicki am 27. Januar 2012 im Deutschen Bundestag / 27.1.2012 / Marcel Reich-Ranicki, der bekannteste deutsche Literaturkritiker (Das Quartett, Der Kanon,FAZ), berichtet im Deutschen Bundestag über seine Zeit im Warschauer Ghetto und die Arbeit als 'Korrespondent' und Sekretär der Lagerleitung im Juli 1942. Acht SS-Offiziere, der Judenrat "und ich als Protokollant" - der 91jährige Publizist gibt eine Reportage darüber "dass alle jüdischen Personen" aus dem Ghetto "umgesiedelt" werden sollten. "Alle arbeitsfähigen Juden" und solche, die der Lagerleitung nützlich sein konnten sowie "die Ehefrauen und Kinder diser Personen" sollten dagegen zunächst verschont werden. / Im Hintergrund der gespenstischen Konferenz protokolliert der junge Reich-Ranicki "Walzermusik" und "15 Kilogramm Gepäck" für jeden Lagerinsassen, der 'umzusiedeln' war. "Aber noch wusste niemand, wohin die Züge gingen". Reich-Ranicki übersetzte das "Todesurteil, das die SS über die Juden von Warschau gefällt hatte" ins Polnische... |
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Quelle: Presse- und Informationsamt der Stadt Frankfurt am Main (pia), 10.1.2012: "Der Frankfurter Palmengarten und der Botanische Garten sind nun in einer Hand. Die Stadt Frankfurt hat zum 1. Januar 2012 den naturwissenschaftlichen Lehrgarten der Johann Wolfgang Goethe-Universität vom Land Hessen übernommen.In den beiden benachbarten Gärten an der Siesmayerstraße hütet Frankfurt künftig eine der größten Pflanzensammlungen der Welt. Mehr als 13.000 Arten aus allen Kontinenten im Palmengarten und 5000 Arten im Botanischen Garten vermitteln Besuchern einen einzigartigen Eindruck von der biologischen Vielfalt der Erde."
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Gebrüder Grimm, König Drosselbart (Märchen): Ein König hatte eine Tochter, die war über alle Maßen schön aber dabei so stolz und übermütig, daß ihr kein Freier gut genug war. Sie wies einen nach dem andern ab und trieb noch dazu Spott mit ihnen. Einmal ließ der König ein großes Fest anstellen und ladete dazu aus der Nähe und Ferne die heiratslustigen Männer ein. Sie wurden alle in eine Reihe nach Rang und Stand geordnet: Erst kamen die Könige, dann die Herzöge, die Fürsten, Grafen und Freiherrn, zuletzt die Edelleute. Nun ward die Königstochter durch die Reihen geführt, aber an jedem hatte sie etwas auszusetzen. Der eine war ihr zu dick: "Das Weinfaß !" sprach sie ...
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Rom, den 13. Februar. Eines Glücksfalls muß ich erwähnen, obgleich eines geringen. Doch alles Glück, groß oder klein, ist von einer Art und immer erfreulich... |
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Wir haben seit acht Tagen das abscheulichste Wetter, und mir ist es wohltätig. Denn so lang ich hier bin, ist mir noch kein schöner Tag am Himmel erschienen, den mir nicht jemand verdorben oder verleidet hätte. Wenn's nun recht regnet und stöbert und fröstelt und taut: Ha! denk' ich, kann's doch zu Hause nicht schlimmer werden... |
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(...) Nachdem uns die vorhergegangene Veränderung und Einrichtung der Zimmer auf dem Rathause sehenswert geschienen, nachdem die Ankunft der Gesandten eines nach dem andern und ihre erste solenne Gesamtauffahrt den 6. Februar stattgefunden, so bewunderten wir nachher die Ankunft der kaiserlichen Kommissarien und deren Auffahrt, ebenfalls auf den Römer, welche mit großem Pomp geschah. |
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Den 2. Februar 1787. Von der Schönheit, im vollen Mondschein Rom zu durchgehen, hat man, ohne es gesehen zu haben, keinen Begriff. Alles Einzelne wird von den großen Massen des Lichts und Schattens verschlungen, und nur die größten, allgemeinsten Bilder stellen sich dem Auge dar. |
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Rom, den 25. Januar 1787. Nun wird es mir immer schwerer, von meinem Aufenthalte in Rom Rechenschaft zu geben; denn wie man die See immer tiefer findet, je weiter man hineingeht, so geht es auch mir in Betrachtung dieser Stadt.
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Am 20. Januar. Ich muß Ihnen schreiben, liebe Lotte, hier in der Stube einer geringen Bauernherberge, in die ich mich vor einem schweren Wetter geflüchtet habe.
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Rom, den 13. Januar 1787. Wieviel hätte ich jeden Tag zu sagen, und wie sehr hält mich Anstrengung und Zerstreuung ab, ein kluges Wort aufs Papier zu bringen. Dazu kommen noch die frischen Tage, wo es überall besser ist als in den Zimmern, die ohne Ofen und Kamin uns nur zum Schlafen oder Mißbehagen aufnehmen. Einige Vorfälle der letzten Woche darf ich jedoch nicht unberührt lassen.(...)
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goethe2day.de - Das neue Goetheportal im Internet - wünscht Ihnen ein glückliches neues Jahr 2012! |
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